Conference Agenda

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Session Overview
Session
D 10: Die Sicht der betrieblichen Marktforschung: Online, Mobile und Co. im Methodenmix
Time:
Friday, 20/Mar/2015:
14:00 - 15:00

Session Chair: Marco Ottawa, Telekom Deutschland GmbH
Location: Room 158
Fachhochschule Köln/ Cologne University of Applied Sciences
Claudiusstr. 1, 50678 Cologne

Redner:

  • Dr. Ik-Sun Kim-Backmann (Senior Expert Customer Insight, Market Research & Competitive Analysis bei t-online.de & Audience Products, Deutsche Telekom AG)
  • Kerstin Tober (Projektleiterin Marktforschung, Deutsche Bahn AG)
  • Ricardo Rubio González (Head of Research New Media, SevenOne Media)


Presentations

Online Surveys und (sozio)demographischer Wandel: Erste Ergebisse auf der Basis von t-online.de Beta Labs

Ik-Sun Kim-Backmann

Deutsche Telekom AG, Germany

Fragestellung:

Wie kann das Alterssegment 50+ in Deutschland vor dem Hintergrund des in den Industriestaaten stattfindenden (sozio-)demographischen Wandels am besten befragt werden? Im Jahre 2012 lag das Medianalter in Deutschland bei 44,2 Jahren bei Männern (arithmetisches Mittel: 42,8), bei Frauen bei 46,5 Jahren (arithmetisches Mittel: 45,5). Das Medianalter teilt die Bevölkerung nach dem Alter in zwei gleichgroße Gruppen: 50 % sind jünger und 50 % sind älter als das Medianalter. Im Ergebnis der steigenden Lebenserwartung und des niedrigen Geburtenniveaus ist das Medianalter kontinuierlich angestiegen, dieser Trend wird sich weiter fortsetzen.

Forschungsmethode und Daten:

Das Portal t-online.de der Deutschen Telekom AG hat hierzu ein Online Access Panel mit dem Namen t-online.de Beta Labs aufgesetzt. Die Panelisten bestehen aus den t-online.de-Nutzern. Es befindet sich momentan im Aufbau mit ca. 2.000 Teilnehmern, von denen über 60% über 50 Jahre alt sind. Alle Teilnehmer haben an einer umfangreichen Stammdatenbefragung teilgenommen. Die Ergebnisse basieren auf dieser Initialbefragung.

Ergebnisse:

Das Segment 50+ im Panel ist am besten über die Screens Desktop und Laptop erreichbar, wobei 70% über ein Smartphone, 50% über ein Tablet und 32% über ein Smart-TV verfügen. Somit werden diese Endgeräte auch diejenigen jenseits des Medianalters für Befragungen immer relevanter.

Added Value:

Ein Online Access Panel ist für eine effiziente Erhebung im Sinne der Forschungsökonomie sinnvoll. Nun kann dieses Instrument auch für das Segment 50+ erfolgversprechend eingesetzt werden, wobei die Qualität weiter verbessert wird.
Kim-Backmann-Online Surveys und (sozio)demographischer Wandel-248.pdf

Von PaPi über CATI zu Online und Mobile - die Geschichte der Kundenzufriedenheitsforschung im Schienenpersonenverkehr bei der Deutschen Bahn

Kerstin Tober

Deutsche Bahn AG, Germany

Der drängende Wunsch nach immer schnelleren Ergebnisse führt dazu auch die Befragungen schneller durchzuführen, Feldzeiten zu verkürzen.

Eine Möglichkeit diesen Herausforderungen zu begegnen, sind neben klassischen Trackingstudien an Bahnhöfen oder im Regionalverkehr z.B. QR Code Befragungen in Zügen und Bussen der Deutschen Bahn.

Moderne Methode verknüpft mit einem intelligenten Reportingtool liefern fast schon Echtzeitdaten. Aber wie sieht es mit der Stichprobenqualität aus? Wer nimmt an diesen Befragungen überhaupt teil? Wie kann man trägere Kundengruppen von einer Teilnahme überzeugen? Und wie geht man mit nichtrepräsentativen Daten um? Erweiterte Zeitreihenanalysen ermöglichen Stichprobenfehler zu erkennen und helfen betriebliche Leistungen zu optimieren.

Vom Forschungsgegenstand zum Forschungsinstrument – Wie lassen sich Smartphones sinnvoll und effektiv in der betrieblichen Marktforschung einsetzen?

Ricardo Rubio González

SevenOne Media GmbH, Germany

Vier von fünf Onliner besitzen mittlerweile mindestens ein Smartphone. Neben zur Kommunikation werden die mobilen Alleskönner vor allem zur Information und zum Entertainment genutzt. Und sie haben sich zum beliebten Shoppingassistenten entwickelt: Bereits mehr als die Hälfte der Smartphone-Besitzer verwendet das Gerät zur Planung von Einkäufen und während des Einkaufs im Geschäft, zum Beispiel um sich über Produktalternativen zu informieren, Preise zu recherchieren oder Freunde und Bekannte nach ihrer Meinung zu einem Produkt zu fragen (Vlg. Media Activity Guide Mobile 2014 / SevenOne Media).

Dadurch ergeben sich neue Forschungsszenarien und das Smartphone entwickelt sich vom Forschungsgegenstand zum Erhebungsinstrument. Event- und Local-Based-Umfragen können dabei die Lücke zwischen Befragungen und Trackingdaten sinnvoll schließen. Welche Implikationen ergeben sich dadurch für die Durchführung von Umfragen am POS, für die Datenqualität und nicht zuletzt für den Datenschutz? Das sind Fragestellungen für die wir uns aus der Sicht der betrieblichen Marktforschung Impulse und Antworten von Seiten der Universitären- und Instituts-Markforschung erhoffen.
Rubio González-Vom Forschungsgegenstand zum Forschungsinstrument – Wie lassen sich Smartphones sinnvoll-256.pptx


 
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